Implantologie
Implantate in Niederösterreich und der Steiermark
Ein fehlender Zahn ist mehr als eine ästhetische Frage – er verändert, wie Sie kauen, sprechen und sich beim Lächeln fühlen, und kann auf Dauer sogar zu Kieferknochenabbau und einer Wanderung der Nachbarzähne führen. Ein Zahnimplantat ersetzt die verlorene natürliche Zahnwurzel durch eine künstliche Wurzel aus Titan oder, bei entsprechendem Wunsch, aus Zirkonkeramik und schafft damit die stabile Basis für eine feste, natürlich wirkende Krone, Brücke oder auch eine implantatgetragene Prothese.
Wann ist ein Implantat die richtige Lösung?
Ein Implantat kommt grundsätzlich infrage, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen und der Kieferknochen ausreichend Volumen und Qualität bietet, um das Implantat sicher zu tragen – ist das nicht der Fall, lässt sich der Knochen vorab durch einen Knochenaufbau (Augmentation) gezielt vorbereiten. Implantate sind besonders dann eine sinnvolle Alternative, wenn gesunde Nachbarzähne für eine klassische Brücke nicht beschliffen werden sollen, oder wenn eine bestehende herausnehmbare Prothese durch eine feste, komfortablere Lösung ersetzt werden soll. Grundvoraussetzungen sind gesundes, entzündungsfreies Zahnfleisch, eine gute Mundhygiene sowie ein gut eingestellter allgemeiner Gesundheitszustand – bei bestimmten Vorerkrankungen wie unbehandeltem Diabetes oder bei starkem Rauchen ist die Erfolgsrate reduziert und wird im Vorfeld gemeinsam besprochen.
Spezialisierung: All-on-X & Zygoma-Implantate
Für Patient:innen mit zahnlosem Kiefer oder nicht mehr erhaltungswürdigen Zähnen biete ich zwei spezialisierte Versorgungsformen an.
All-on-X-Versorgungen tragen einen kompletten, festsitzenden Zahnersatz auf nur wenigen Implantaten – meist vier bis sechs pro Kiefer. Durch die gezielt geneigte Position der Implantate wird das vorhandene Knochenangebot optimal genutzt, sodass sich ein aufwendiger Knochenaufbau häufig vermeiden lässt; bei geeigneter Ausgangslage ist eine provisorische feste Versorgung oft schon kurz nach dem Eingriff möglich. All-on-X-Behandlungen führe ich in den Ordinationen in Niederösterreich und der Steiermark durch.
Zygoma-Implantate kommen infrage, wenn der Oberkieferknochen so stark abgebaut ist, dass herkömmliche Implantate dort nicht mehr sicher verankert werden können. Sie werden stattdessen im deutlich stabileren Jochbein (Os zygomaticum) verankert und machen einen langwierigen Knochenaufbau in vielen Fällen überflüssig. Diesen Eingriff führe ich am Universitätsklinikum St. Pölten durch.
Ausführlich erkläre ich beide Verfahren auf der Seite All-on-X und Zygoma-Implantate; weitere Informationen finden Sie unter festezaehne.at ↗.
Wie läuft eine Implantation ab?
Nach einer eingehenden Untersuchung und einer dreidimensionalen Röntgendiagnostik (digitale Volumentomographie, DVT) plane ich Lage, Winkel und Anzahl der Implantate exakt, sodass die spätere Versorgung optimal sitzt und belastbar ist. Die Implantation selbst erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung: Über einen kleinen Zugang im Zahnfleisch wird das Implantat präzise in den vorbereiteten Kieferknochen eingesetzt. Anschließend braucht es Zeit, um fest und belastbar mit dem Knochen zu verwachsen – diesen Prozess nennt man Osseointegration. In dieser Einheilzeit tragen Sie meist einen unauffälligen Platzhalter oder eine provisorische Versorgung. Erst wenn das Implantat vollständig eingeheilt ist, wird die endgültige Krone, Brücke oder Prothese – meist in Zusammenarbeit mit Ihrer behandelnden Zahnarztpraxis – aufgesetzt und eingestellt.
Wie lange dauert die Einheilung?
Die Einheilzeit ist individuell unterschiedlich und hängt vor allem von der Qualität und Menge des vorhandenen Kieferknochens ab: Im Unterkiefer, wo der Knochen in der Regel dichter ist, dauert sie meist rund 8 bis 12 Wochen; im Oberkiefer, dessen Knochenstruktur naturgemäß weicher ist, sind es häufig 4 bis 6 Monate. War zusätzlich ein Knochenaufbau notwendig, verlängert sich diese Zeit entsprechend. Leichte Schwellungen oder ein Druckgefühl in den ersten Tagen nach dem Eingriff sind normal und klingen mit Kühlung rasch ab. Während der gesamten Einheilphase sind regelmäßige Kontrolltermine wichtig, um den Heilungsverlauf zu überwachen.
Implantate in Niederösterreich und der Steiermark
Implantationen – vom einzelnen Implantat bis zur All-on-X-Versorgung – führe ich in den Ordinationen in St. Andrä‑Wördern (Bezirk Tulln) und Frankenfels im Pielachtal in Niederösterreich sowie in Thörl in der Steiermark durch; am Universitätsklinikum St. Pölten setze ich herkömmliche Implantate sowie Zygoma-Implantate. Ein Beratungsgespräch ist an allen meinen Standorten möglich. Adressen und Anfahrt finden Sie unter Kieferchirurg in Niederösterreich und Kieferchirurg in der Steiermark.
Implantate für Patient:innen aus St. Pölten
Aus St. Pölten und Umgebung haben Sie zwei Wege zu mir: Am Universitätsklinikum St. Pölten setze ich Zahnimplantate – herkömmliche Implantate ebenso wie Zygoma-Implantate; einen Termin in meiner Sprechstunde dort vereinbaren Sie telefonisch unter +43 2742 9004‑22911 (Montag bis Freitag, 8:00 bis 10:30 Uhr). Außerdem setze ich Implantate in der Ordination in Frankenfels im Pielachtal, Bezirk St. Pölten‑Land. Mehr dazu unter Kieferchirurg in St. Pölten.
Was kostet die Behandlung?
Die Gesamtkosten hängen von der Anzahl der benötigten Implantate, einem eventuell notwendigen Knochenaufbau, dem gewählten Implantatsystem sowie der Art der finalen Versorgung ab. Da Zahnimplantate von der gesetzlichen Krankenkasse in Österreich in der Regel nicht bzw. nur in eng definierten Ausnahmefällen übernommen werden, lohnt sich vorab ein Blick in eine bestehende Zahnzusatzversicherung, die einen relevanten Teil der Kosten abdecken kann. Für Implantatbehandlungen in meinen Ordinationen und am Universitätsklinikum St. Pölten erhalten Sie von mir eine Honorarnote, die Sie bei Ihrem Versicherungsträger einreichen können – über eine Rückerstattung entscheidet ausschließlich der Versicherungsträger. Über den geplanten Eingriff und die damit verbundenen Kosten informiere ich Sie gerne ausführlich im persönlichen Gespräch.
Persönliche Beratung vor jeder Behandlung
Vor jeder Behandlung nehme ich mir Zeit für ein ausführliches persönliches Gespräch: Wir klären gemeinsam Ihre gesundheitliche Vorgeschichte, besprechen realistische Erwartungen und beantworten alle offenen Fragen, bevor Sie sich für einen Termin entscheiden. Nur mit einer vollständigen Anamnese und einer sorgfältigen Untersuchung lässt sich beurteilen, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist und welches Vorgehen in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Was kostet ein Zahnimplantat?
Das hängt von der Anzahl der Implantate, einem eventuell nötigen Knochenaufbau, dem Implantatsystem und der Art der Krone, Brücke oder Prothese ab. Eine pauschale Angabe ist deshalb nicht möglich. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt Implantate in der Regel nicht. Für Implantatbehandlungen in meinen Ordinationen und am Universitätsklinikum St. Pölten erhalten Sie eine Honorarnote, die Sie bei Ihrem Versicherungsträger einreichen können; über die Rückerstattung entscheidet der Versicherungsträger. Über Ablauf und Kosten informiere ich Sie gerne.
Wie lange dauert es, bis ein Implantat eingeheilt ist?
Im Unterkiefer meist rund 8 bis 12 Wochen, im Oberkiefer häufig 4 bis 6 Monate. War zusätzlich ein Knochenaufbau notwendig, dauert es entsprechend länger. In dieser Zeit tragen Sie meist einen Platzhalter oder eine provisorische Versorgung.
Bekomme ich trotz Knochenabbau ein Implantat?
In vielen Fällen ja. Fehlt Knochen, lässt er sich vorab durch einen Knochenaufbau (Augmentation) vorbereiten. Ist der Oberkieferknochen stark abgebaut, kommen Zygoma-Implantate infrage, die ich am Universitätsklinikum St. Pölten im Jochbein verankere.
Wie lange dauert die Implantation selbst?
Je nach Umfang 30 bis 90 Minuten. Der Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung.
Interesse an einer Beratung?
Vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin – ich melde mich so rasch wie möglich bei Ihnen zurück.
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